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Im Dschungel der Paragraphen !!! Fragen und Antworten zu allgemeinen Rechtsfragen, z.B. Selbstverteidigung |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #1 |
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Registriert seit: 06.08.2007
Ort: w domu
Beiträge: 260
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Ja, ich weiß:
„Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“ § 32 StGB Notwehr (2) Aber ganz bestimmt gibt es für Einige – unabhängig von den juristischen Folgen – Grenzen. Wann ist bei euch die Schmerzgrenze einer Beleidigung erreicht*. Setzt ihr ggf. die verbale „Argumentation“ nonverbal fort? * bzw. wann ist der verbale Angriff so stark, dass er eine physische Gegenwehr erlaubt? |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wer mich beleidigen kann, das entscheide ich selbst.
Gewalt gegen reine "Beleidigung"...?? Niemals!! |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #3 | |
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Registriert seit: 27.01.2008
Beiträge: 45
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Zitat:
Ich kann Murphys Meinung prinzipiell recht geben. Nur ist das, wie viele andere Dinge auch, ein Idealzustand, der erstrebenswert, aber trotz allem fiktiv ist. Seht nur mal in den SAS-Thread. Ohne jemanden anzugreifen, aber dort kochten doch für kurze Zeit auch schon Emotionen hoch. Jetzt ist das ja nicht schlimm, weil es nur virtuell ist. Aber es zeigt doch, daß wir trotz KK und mentalem und physischen Training vor allem eines sind: Menschen Damit das nicht mißverstanden wird: ich habe mich noch nie "hinreißen" lassen. Aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis passieren solche Dinge auch nicht. Vorstellen könnte ich mir aber, daß es durch Beleidungen persönlichster, primitivster und somit verletzenster Art möglich ist, daß mein Geduldsfaden reißt. Außerdem finde ich es unter bestimmten Umständen nicht nur nicht verwerflich, sondern den besseren Weg, dem Gegenüber auch durch Handgreiflichkeiten deutlich zu machen, daß sein Verhalten ab hier nicht mehr geduldet wird. Leider kann ich euch aus dem Stehgreif keine Beispiele nennen, denke aber, daß die meisten schon verstehen können, was ich meine. Also, um die Threadfrage zumindest teilweise zu beantworten: Es gibt bei mir und jedem den ich kenne Grenzen, an denen verbale Kommunikation einfach nicht mehr befriedigend (ich hoffe, das kann ich schreiben) ist! Bei mir wäre das wahrscheinlich schwierig. Permanentes Beleidigen von Menschen, die mir lieb und teuer sind, wäre allerdings eine Möglichkeit. Übrigens, als kleine Anmerkung: Notwehr ist auch gerechtfertigt, wenn die "Ehre" eines Menschen verletzt/angegriffen wird. Zumindest sagt das mein Trainer. Wie dies konkret auszulegen ist, ist mir leider auch nur bedingt klar. |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Nö, ganz ehrlich..., bei Provakationen verbaler Art, werde ich niemals
gewalttätig..., eher gebe ich einen passenden Spruch zurück. Wenn allerdings hektische Bewegungen oder ein Griff auf den Rücken oder in die Jacke dazukommen, niete ich den betreffenden zur Sicher- heit mal um. Dümmliches Gelaber wie "Ich *pieeeep* Daine Mudda" oder so..., finde ich höchstens zum Lachen. :lol: Was ich allerdings nicht zulasse,. sind Demütigungsversuche jeglicher Art. |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
es gibt auch andere Arten verbaler Angriffe usw. ich habe da schon einiges von erlebt. Nur leider wurde ich nicht mit ener großen klappe oder schlagfertigkeit gesegnet. Wenn mir jemand Dumm kommt ignoriere ich diesen jemand einfach, als sich dann irgendwelche blöden Sprüche oder vielleicht sogar in eine ausweglose Diskussion zugeraten. großer Komfliktherd z.B. Auto einparken.... |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #6 |
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Registriert seit: 15.08.2007
Beiträge: 360
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Die Grenze ist bei mir klar erreicht, wo es zu einem physischen Angriff kommt.
Bei verbalen Beleidigungen: steh ich einfach drüber und konter eher noch mit irgendwelchen Sprüchen. Mein Gegenüber merkt meist sehr schnell, dass man mich nicht so leicht provozieren kann. Wenn man mich mit Schlägen und Tritten angreift, bin ich eher jemand, der aus- und zurückweicht und sich dann verpisst bzw verbal klar signalisiert, dass sich mein Gegenüber mal entspannen sollte. Bedenklich wird es bei mir dann, wenn mich jemand direkt greift, schubst, sprich in meine Nah- oder Clinchdistanz geht und mich versucht härter anzugehen bzw überhaupt ungewollt anfässt/festhält, in dem Moment hau ich mich einfach frei, und dann ist es mir auch egal, wie er danach aussieht. |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich habe mir neuerdings angewöhnt, jeden ungewollte Annäherung,
direkt mit einem harten Jab zum Gesicht zu beantworten und zwar ohne Vorwarnung (habs mir zumindest so vorgenommen). Manchmal stelle ich mich an den Boxsack und mache 1 Stunde nur ansatzlose Jabs links wie rechts mit voller Schlaghärte..., da kriegt man mit der Zeit eine gewaltige Wucht drauf. Für viele Pappnasen dürfte so ein Ding auf die 12 schon ausreichen, um klarzumachen, dass man auf Abstand zu bleiben hat, wenn man mit mir spricht. |
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Grenzen der verbalen Duldsamkeit Beitrag #8 | |
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Registriert seit: 15.02.2008
Beiträge: 21
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Zitat:
Dein "harter Jab zum Gesicht" endet in einem fünfstelligen Eurobetrag für Geldstrafe, ärztliche Behandlung einschließlich Zahnersatz, Schmerzensgeld und Arbeitsausfall deines Opfers. Und um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz brauchst du dich als vorbestrafter Schläger bei seriösen Arbeitgebern erst gar nicht mehr zu bewerben. Aber gut, die albanische Mafia sucht gelegentlich Geldeintreiber und ähnliches Personal. Die "Ausfallquote" ist halt ziemlich hoch. |
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